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Die Birke als künstlerische Metapher13. Januar 2011
By Michael Lemken

Anke Droste stellt Arbeiten im Torhaus Rombergpark aus.

Vom 16. Januar bis zum 6. Februar zeigt das Torhaus im Rombergpark die Ausstellung „flachwurzeln“ der Dortmunder Künstlerin Anke Droste.

Im Mittelpunkt ihrer ausgestellten Werke steht die Birke. Für Droste ist die Birke „eine Metapher für den Zustand, in dem wir uns befinden.“
Die Birke ist wegen ihrer flachen und dichten Wurzeln und ihrer geringen Ansprüche an Boden und Klima eine ideale Pionierpflanze, die schnell
neues Terrain erobert. „Man muss flexibel und beweglich sein“, vergleicht Droste die heutige Arbeitssituation vieler Menschen mit der Flexibilität
und Genügsamkeit der Birke.

Doch diese Flexibilität als Pionier hat auch positive Seiten. „Man kann Neues schöpfen, neu zweifeln, neue Ideen hervorbringen.
Es hat eine gewisse Leichtigkeit“, so die Künstlerin.

In ihrer aktuellen Ausstellung „flachwurzeln“ zeigt Anke Droste neben ihren Gemälden auch Fotografien und Grafiken.
Die Gemälde sind sehr farbenfroh, denn „sie sollen dem Betrachter auch Spaß machen“, so Droste. Ob sie lieber malt, fotografiert oder zeichnet?
„Für die Malerei brauche ich viel Kraft und Energie“, erzählt die Künstlerin. „Ich male am liebsten auf Holz.“ dabei benutzt sie Acryl und Dispersionsfarben.
Bei den fotografischen Arbeiten hat die moderne Zeit Einzug gehalten. „Was ich früher im Fotolabor gemacht habe, mache ich heute mit der Bildbearbeitung“,
bekennt Droste.

Anke Droste wurde 1961 in Dortmund geboren und studierte 1983 bis 1990 Kunst an der Universität Dortmund. Ihre Arbeiten waren unter anderem in
Ausstellungen in Dortmund, Bremen, Lübeck, Unna, Oberhausen und Köln zu sehen. Anke Droste wurde unter anderem mit dem Fotopreis der Photokina
Köln und mit dem Fotopreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Die Öffnungszeiten des Torhauses sind: Dienstag bis Samstag von 14 – 18 Uhr und Sonntag von 10 – 18 Uhr.